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Rhinox Arbeitsschutz GmbH
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Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus – Teil 2

Im ersten Teil haben wir Sie über die richtige Handhabung von Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus informiert. Heute klären wir Sie über die korrekte Vorgehensweise auf, wenn es doch mal zu einem Brand kommt.

In Kooperation mit dem Sachgebiet Betrieblicher Brandschutz der DGUV hat der Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) eine Informationsschrift zum Löschen von Lithium-Ionen-Akkus erstellt, die wir nachfolgend für Sie zusammenfassen. Da von brennenden Lithium-Ionen-Akkus eine nicht berechenbare Gefahr ausgeht, sollten Brände von kleineren Akkus nur gemäß der Gefährdungsbeurteilung und den festgelegten Maßnahmen von Brandschutzhelfern bekämpft werden.

1. Gefährdungsbeurteilung – STOP-Prinzip
Die Unternehmensführung hat im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Schutzma߬nahmen festzulegen, die sich nach dem STOP-Prinzip richten: Substitution – technische – organisatorische – personen- und verhaltensbezogene Maßnahmen, und zwar genau in dieser Reihenfolge. Dabei müssen die Vorgaben des Lithium-Ionen-Akku-Herstellers inklusive der technischen Produktdaten- bzw. Sicherheitsdatenblätter berücksichtigt werden.

2. Brandverhalten und mögliche Gefährdungen
Die Oberfläche der Batteriezellen kann sich durch Wärme, Überladung oder mechanische Beschädigungen auf über 800 °C erhitzen. Dadurch kann sich die Zelle öffnen und der Inhalt unter Überdruck freigesetzt werden. Zudem kann ein weiß-grauer Rauch austreten. Wird dieser eingeatmet, kann er ernstzunehmende gesundheitliche Schäden verursachen. Auch die Bauteile des brennenden Lithium-Ionen-Akkus können mit großer Energie herausgeschleudert werden.

3. Persönliche Schutzausrüstung – Eigengefährdung beachten
Löschversuche dürfen keinesfalls ohne geeignete persönliche Schutzausrüstung unternommen werden, z. B. Schutzhandschuhe, Schutzkleidung, Gesichtsschutz und Atemschutz. Welche persönliche Schutzausrüstung geeignet ist, steht für gewöhnlich in den produktspezifischen An-gaben des jeweiligen Herstellers. Grundsätzlich gilt aber immer, dass keine Maßnahmen zu ergreifen sind, die eine Eigengefährdung mit sich bringen würden bzw. die nicht ausreichend geübt wurden.

4. Aufenthalt im Gefährdungsbereich
Personen, die nicht für die Gefahrenabwehr benötigt werden und die nicht angemessen geschützt sind, dürfen den Gefährdungsbereich nicht betreten oder sich dort aufhalten (vgl. § 9 Zutritt- und Aufenthaltsverbote gemäß DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“).

5. Feuerlöscheinrichtungen und Brandbekämpfung
Es dürfen nur Feuerlöschgeräte genutzt werden, die Löschmittel mit einem hohen Kühleffekt enthalten, z. B. Wasser und ggf. Löschmittelzusätze. Löschmittel wie ABC- oder BC-Pulver, Metallbrandpulver oder Kohlendioxid sind für Brände dieser Art nicht geeignet. Auch sind die Sicherheitshinweise auf den Löschgeräten selbst, z. B. beim Einsatz an elektrischen Geräten, sowie die angegebenen Mindestabstände zu beachten. Da sich Akkus auch nach längerer Zeit erneut entzünden können, müssen sie nach dem Löschen in Wasserbecken oder anderen geeigneten Behältnissen gelagert werden. Kommt es zu einer drastischen Rauchentwicklung oder Gasfreisetzung, ist der Gefährdungsbereich sofort zu räumen und entsprechend zu belüften.
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Ein Appell aufgrund der Steigenden Corona-Zahlen.
Die Zahlen steigen wieder und das ist nicht gut.
Daher ein dringender AHAL-Appell an alle:
A-Abstand
H-Hygiene
A-Alltagsmaske
L-Lüften

Bleiben Sie gesund.
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Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus – Teil 1

In vielen Betrieben kommen Geräte und Zubehör zum Einsatz, die Lithium-Ionen-Akkumulatoren verwenden. Bei diesen Energiespeichern besteht bei unsachgemäßer Handhabung Brandgefahr. Daher sind vor, während und nach der Nutzung einige Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Vor der Nutzung
1. Gerät, Akku, Ladegerät, Kabel und etwaige Zubehörartikel sind auf äußerliche Beschädigungen zu prüfen.
2. Es sollten immer nur so viele Akkus, wie für den Tagesbedarf nötig, mitgeführt werden.
3. Akku und Ladegerät müssen miteinander kompatibel sein (s. Herstellerangaben).
4. Das Ladegerät ist an einem Ort aufzustellen, der vor Sonneneinstrahlung, Hitze und Feuchtigkeit geschützt ist.
5. Erfordert die Nutzung der Maschine bzw. des Geräts laut Betriebsanweisung eine persönliche Schutzausrüstung, so ist diese stets zu tragen bzw. zu nutzen.
6. Die Sicherheitshinweise für die Verwendung des Geräts sind zu jeder Zeit zu beachten.

Während der Nutzung
1. Verringert sich die Akkulaufzeit erheblich, ist der Lithium-Ionen-Akku zu entsorgen.
2. Wenn Flüssigkeiten oder Dämpfe aus dem Akku austreten und es zu Kontakt mit diesen kommt, müssen die betroffenen Körperstellen gründlich mit Wasser gereinigt und schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.
3. Wird das Gerät nicht genutzt, ist es an einem kühlen, vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützten Ort abzustellen.
4. Akkus dürfen nur am Körper getragen werden, wenn eine Heiz- oder Kühljacke genutzt wird.
5. Wurde der Akku beschädigt, z. B. durch Herunterfallen, darf er nicht weiter genutzt werden. Unter Aufsicht ist er zunächst in einem isolierten, feuerfesten Behälter zu lagern. Nach einer Stunde Wartezeit kann dann eine Sicht- und Temperaturprüfung erfolgen.

Nach der Nutzung
1. Akkus dürfen nur in isolierten, feuerfesten Behältern transportiert werden.
2. Um einen Kurzschluss zu vermeiden, sollten idealerweise Polkappen genutzt werden.
3. Defekte Akkus sind bis zu ihrer Entsorgung oder, falls möglich, Instandsetzung in feuerfesten Behältern zu lagern. Die Instandsetzung selbst darf nur durch einen Fachbetrieb erfolgen.
4. Akkus sollten niemals völlig entladen gelagert werden. Es könnte ansonsten zu einer Tiefenentladung kommen.

Erfahren Sie in unserem nächsten Newsletter, was im Falle von Bränden bei Lithium-Ionen-Akkus zu tun und zu beachten ist.
Haben Sie Fragen?
Dann rufen Sie uns an: 0214 – 89 29 99 12

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Rhinox Arbeitsschutz GmbH denkt über etwas zu verändern nach.
World Rhino Day!!!
Wer hätte das gedacht.
Unser Maskottchen Rhinox hat einen eigenen Weltgedenktag.
Und das ist auch gut so, denn seine Artgenossen sind leider vom Aussterben bedroht. Daher ist es wichtig auch darauf Aufmerksam zu machen.

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Heute beglückwünschen wir wieder vier neue Sicherheitsbeauftragte.
Nach einer intensiven Schulung gab es dann noch eine Abschlussprüfung, die alle mit Bravour bestanden haben. Natürlich alles mit Abstand und Maske.
Nun geht es mit neuem Tatendrang in den Betrieb um den Arbeitsschutz voranzubringen.

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