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Rhinox Arbeitsschutz GmbH
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Heute sind wir bei einem der größten Industriereifen-Hersteller Deutschlands um die Regalanlagen zu inspizieren.
Bei 9.000m² Lagerfläche ist einiges zu tun.
#Arbeitsschutz #Arbeitssicherheit #Betriebssicherheitsverordnung #Regalprüfung
Rhinox Arbeitsschutz GmbH
Rhinox Arbeitsschutz GmbH hat sein/ihr Titelbild aktualisiert.
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INFOPOINT!
Handschuh-Check
Tätigkeit, Material und Passform – Auswahl des passenden Schutzhandschuhs.

Maschinen werden montiert, Kartons ausgepackt, Werkzeugmagazine bestückt, Werkstücke eingespannt, Teile verpackt. Durch Digitalisierung und Industrie 4.0 ergeben sich immer größere Arbeitsanteile die von der Werkhalle ins Büro verlagert werden. Manuelle Tätigkeiten, also Tätigkeiten, bei denen die Hände eingesetzt werden, gibt es aber immer noch. Scharfe Kanten und raue Oberflächen lassen sich dabei nicht immer vermeiden, selbst Papier kann Schnittverletzungen verursachen.

Wenn Verfahren sich nicht umstellen lassen und technische Möglichkeiten ausgereizt sind, bleiben organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen übrig. Das Tragen Persönlicher Schutzausrüstung in Form von Schutzhandschuhen gegen mechanische Gefährdungen wird angeordnet.

Kurze Internetsuche – und dann wird der Handschuh bestellt, der gut aussieht und preiswert ist? Das wird nicht funktionieren!

Auswahl der Schutzhandschuhe

• Die Schutzwirkung der Handschuhe muss den Risiken am Arbeitsplatz entsprechen. Es macht einen großen Unterschied, ob Kartons oder dünne, scharfkantige Bleche gehandhabt werden. Handschuhe mit sehr hoher Schutzwirkung können das Tastgefühl und die Beweglichkeit der Finger einschränken. Die europäische Norm EN 388 definiert verschiedene Schutzniveaus und fordert eine entsprechende Kennzeichnung.
• Von den Einsatzbedingungen hängt die Wahl des Handschuh-Materials ab. In einer nassen oder öligen Arbeitsumgebung sind Leder oder unbeschichtete Textilien nicht geeignet.
• Handschuhe sind Kleidung und Kleidung muss passen. Deshalb gibt es die Handschuhe in verschiedenen Größen, die individuell ausgewählt werden müssen. Engagierte Hersteller haben sich u. a. im Bundesverband Handschutz e. V. zusammengeschlossen.
• Jeder Hersteller von Persönlicher Schutzausrüstung ist verpflichtet, seinen Produkten detaillierte Anleitungen und Informationen beizugeben. Diese Unterlagen sind eine sehr wertvolle Hilfe bei der Auswahl.
• Wer sich mit der Anschaffung von Schutzhandschuhen beschäftigt, sollte verschiedene Muster besorgen und sie bei Trageversuchen im realen Betrieb testen. Hilfreich bei der Auswahl ist eine Checkliste mit folgenden Parametern:
• Passform
• Tragegefühl
• Schwitzen
• Tastgefühl
• Eignung insgesamt.
Verstärktes Schwitzen tritt häufiger in flüssigkeitsdichten Handschuhen auf. Baumwollhandschuhe als Unterziehhandschuhe können helfen.

Keine Handschuhe an rotierenden Maschinen

Gegen Quetschgefahren helfen Handschuhe nicht. Gegen Stoßgefahren nur bedingt. Ein entsprechender Prüfpunkt ist vor zwei Jahren neu in die EN 388 zur Einstufung der Schutzklasse aufgenommen worden (siehe Abbildung unten, Kennzeichnung letzter Buchstabe, P steht für Geprüft).

Bei jeglichen Arbeiten an rotierenden Maschinenteilen sind Handschuhe aller Art wegen der Einzugsgefahr verboten. Jedes Jahr ereignen sich in den Berufsgenossenschaften versicherten Betrieben mehrere schwere Unfälle, bei denen auch Finger abgerissen werden. Fast alle derartigen Unfälle ereignen sich an Bohrmaschinen und an konventionellen Drehmaschinen. Durch die hohe Drehzahl der Maschinen können Handschuhe in Sekundenschnelle eingezogen werden – und mit ihnen die ganze Hand.

Bei der Auswahl der richtigen Schutzhandschuhe gibt es einiges zu beachten. Wie geht man dann vor?

Benötigen Sie Unterstützung?

Dann kontaktieren Sie uns.
Tel: 0214 – 89 29 99 12
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Es sind wieder frische Prüfplaketten eingetroffen. Nun kann wieder fleißig weiter geprüft werden.
#arbeitssicherheit #arbeitsschutz #betriebssicherheitsverordnung #Regalprüfung #Leiterprüfung
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INFOPOINT!
Alkohol am Arbeitsplatz

Sehr geehrte Kunden,

als Ihr Experte für Arbeitsschutz informieren wir Sie regelmäßig zu wichtigen Sicherheitsfragen am Arbeitsplatz und geben Ihnen Tipps mit auf den Weg, um mögliche Probleme anzugehen. Heute möchten wir Sie für eventuelle Alkoholprobleme der Mitarbeiter sensibilisieren, denn ein hoher Alkoholkonsum schadet nicht nur der Person selber, er stellt am Arbeitsplatz eine große Gefahr für alle Beteiligten dar.

Alkohol am Arbeitsplatz – leider keine Seltenheit
Auch wenn Alkohol am Arbeitsplatz in der Regel untersagt ist, gehen Experten davon aus, dass 20 - 30 % der Wege- und Arbeitsunfälle auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Alkohol (auch Restalkohol) erhöht das Unfallrisiko drastisch:
• Ab 0,2 Promille sinkt die Konzentrationsfähigkeit.
• Ab 0,3 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko.
• Ab 0,8 Promille verringert sich die Sehfähigkeit um ein Viertel.
• Bei 1,5 Promille ist das Unfallrisiko 16 Mal höher.
Mögliche Anzeichen erkennen und richtig damit umgehen
Ob Mitarbeiter ein Alkoholproblem haben, ist manchmal gar nicht so leicht zu erkennen. Mögliche Symptome sind, neben einer eindeutigen „Fahne“, u. a. wenn sie sich körperlich oder verhaltensbezogen verändern, oft verkatert wirken, unzuverlässig werden und häufiger Fehler machen. Wer hier abwartet, bis er die betreffende Person tatsächlich bei der Arbeit trinken sieht, verschenkt womöglich kostbare Zeit und gefährdet die anderen Mitarbeiter. Tatsächlich sind Vorgesetzte bzw. Arbeitgeber verpflichtet, Alkoholprobleme bei Mitarbeitern anzusprechen, denn sie müssen ihrer Fürsorgepflicht nachkommen.
Doch einen Mitarbeiter auf ein Alkoholproblem anzusprechen ist nicht leicht. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt für dieses Gespräch zu wählen, sich dafür Zeit zu nehmen und es vor allem unter vier Augen zu führen. Auch auf die richtige Ansprache kommt es an, damit der Mitarbeiter nicht von vorneherein komplett abblockt.
Wie man ein solches Gespräch am besten aufbaut, welche Fehler man keinesfalls machen sollte sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Broschüre Alkohol am Arbeitsplatz – Hinweise für das Gespräch unter Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Barmer Krankenkasse

Haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns an:
0214 – 89 29 99 12
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Rhinox Arbeitsschutz GmbH ist hier: Flora Köln.
Heute zu Gast beim Trendtag Glas. Mal sehen was es so für Themen in anderen Branchen gibt. #weiterbildung